Dienstag, 10. Mai 2005 

Mein erster  Marathon

 

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Mein erster Marathon

 

Am 19. April 1998 war es endlich soweit. Ich bin meinen ersten Marathon gelaufen. Am Abend davor war ich bereits etwa um Mitternacht ins Bett gegangen. Geschlafen habe ich trotzdem kaum. Dazu war ich zu aufgeregt. Um 5.00 Uhr bin ich dann aufgestanden, habe ein wenig gegessen und bin bereits um 6.00 Uhr mit dem ersten Zug nach Hamburg gefahren. Bei den Messehallen habe ich mich erst einmal umgesehen und mich dann umgezogen. Weil es morgens doch recht kĂŒhl war,bin ich zwar in kurzer Hose aber mit einem langĂ€rmeligen dĂŒnnen Pullover gelaufen.

 

Weil ich bei der Anmeldung noch keine Marathonbestzeit angeben konnte, mußte ich von fast ganz hinten starten. Um kurz vor 9.00 Uhr rĂŒckten die LĂ€ufer am Start dann eng zusammen. Dann kam der Startschuß, ein leiser dumpfer Knall. Danach passierte ein paar Sekunden lang erst einmal ĂŒberhaupt nichts. Mit kleinen Schritten ging es aber dann doch langsam voran. Nach fast 3 Minuten hatte ich endlich die Startlinie erreicht und konnte langsam anfangen zu laufen. Vor allem am Anfang ging es fĂŒr meinen Geschmack viel zu langsam voran und es gab kaum Möglichkeiten zum Überholen. Deshalb habe ich allein fĂŒr die ersten 3 Kilometer fast 17 Minuten gebraucht. Danach ging es aber allmĂ€hlich besser voran.

 

Nur an den Verpflegungsstellen mußte man aufpassen, nicht zu sehr ins GedrĂ€nge zu kommen. Ich war fit und gut vorbereitet. Deshalb bin ich auch sehr lange ganz locker gelaufen. Erst nach etwa 30 Kilometer wurde es doch allmĂ€hlich anstrengend. Das Trinken ging nicht mehr so einfach, die Muskeln in den Beinen begannen zu schmerzen. Aber mit UnterstĂŒtzung der Zuschauer, die von Anfang an fĂŒr gute Stimmung gesorgt haben, habe ich es noch bis ins Ziel geschafft. Mit der Zeit von 3:29,27 Stunden und Platz 2839 war und bin ich sehr zufrieden. Nur wenige Minuten nach mir kam dann auch mein Bruder Dieter ins Ziel.

 

Nur eine Stunde spĂ€ter ging es mir schon wieder ganz gut. Bloß meine Beine wollten noch nicht so recht. Besonders Treppen, hoch und noch mehr runter, taten in den Beinen weh. Aber 3 Tage spĂ€ter war auch das kein Problem mehr. Und weil mir das ganze so gut gefallen hat, war dies zwar mein erster, aber mit Sicherheit nicht mein letzter Marathoonlauf. Im nĂ€chsten Jahr bin ich bestimmt wieder dabei. Aber bereits im September will ich in Berlin starten.

 

Volker HeißenbĂŒttel

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